Teil 1 Die „Hammerbande“
Bei den Ausführungen in diesem Text handelt es sich ausschließlich um private Meinungsäußerungen und keine rechtlichen Hinweise. Der Aufsatz beruht auf einem Vortrag, der vor Angehörigen der Jungen Alternative in Norddeutschland gehalten wurde und zur Schulung von Maßnahmen gegen Terror und Kriminalität von links und bei Repressionen durch den politisierten Staatsapparat diente.
Die Wichtigkeit von Sicherheitsmaßnahmen im politischen Aktivismus wird durch das Beispiel der Engel-Guntermann Bande deutlich, die wegen ihres brutalen Vorgehens auch die „Hammerbande“ genannt wurde. An diesem Beispiel wird auch ersichtlich, welche Ausmaße linke Gewalt mittlerweile erreicht hat. Aus dem Vorgehen der Bande lassen sich Maßnahmen für die eigene Sicherheit ableiten. Zwar richteten sich die Aktivitäten der „Hammerbande“ bisher vor allem gegen „radikalere“ Strukturen innerhalb der Rechten, könnten in Zukunft aber genauso auch Neurechte Kreise oder Angehörige der AfD treffen.
Die Engel-Guntermann Bande
Die „Hammerbande“ stellt in der Geschichte linker Gewalt in der Bundesrepublik einen einmaligen Fall dar, der an der Brutalität ihres Vorgehen nur noch von der RAF übertroffen wird. Über die vielen Angriffe der Organisation sind mittlerweile durch die Aufdeckungen von Ermittlern und unabhängigen Journalisten viele Einzelheiten bekannt geworden. Bei der Gruppe handelt es sich um eine linksextreme Terrororganisation, die sich Mitte der 2010er Jahre im Leipziger Stadtteil Connewitz formierte. Die Gruppe verübte zahlreiche Anschläge auf Personen und Demonstrationsteilnehmer primär dem Umfeld des NW, und war auch in Lokalfehden im extremistischen Milieu in Sachsen involviert. Ihre Mitglieder werden mittlerweile auch steckbrieflich von der Polizei gesucht, 20 Personen sind zum Teil in Deutschland oder im Ausland inhaftiert oder befinden sich im Untergrund. Die Führungsmitglieder der Gruppe sind oder waren Lina Engel und ihr Verlobter Johann Guntermann. Da sich immer noch Angehörige der Gruppe auf der Flucht befinden, kann es jederzeit zu erneuten Anschlägen kommen. Denkbar ist auch, dass sich andere Linksextremisten am Vorgehen der Bande orientieren und ähnliche Anschläge durchführen.
Die Gruppe zeichnete sich besonders durch ihr brutales Vorgehen aus, was auch die Folter ihrer Opfer und die perfide Planung und vortäuschende Verkleidung als Polizeibeamte umfasste. Die Überfälle auf Einzelpersonen wurden kommandomäßig durchgeführt und professionell geplant sowie eingeübt. Auch wurden im Ausland gewalttätige Überfälle durchgeführt und Straftaten begangen, wobei mitunter gefährliche Waffen verwendet wurden. Außer dem politisch motivierten Terror begingen einige Mitglieder der Gruppe auch andere Straftaten, bei einem Mitglied der Gruppe wurde sogar Kinderpornographie sichergestellt, was einmal mehr die menschlichen Abgründe des organisierten Linksterrorismus offenbart.
Linke Gesinnungsjustiz
Trotz der Schwere der ihnen vorgeworfenen Straftaten ging die Justiz relativ sanft gegen die Angeklagten vor. Dazu kam neben der medialen Verharmlosung der Straftaten der Gruppe auch eine breite Solidarisierungswelle aus der linken Szene. Diese erneuten Offenbarungseide über die Zustände der linkspolitisierten Justiz und Presse sollten nicht überraschen, verdeutlichen aber erneut die wichtige Erkenntnis, dass sich die patriotische Opposition bei der Abwehr von gewalttätigen Übergriffen nicht auf die staatliche Strafverfolgung verlassen kann. Deshalb ist jeder politisch Tätige angehalten, im legalen Rahmen selber Schutzmaßnahmen für sich und seine Angehörigen zu treffen.
Generell sollte jeder einzelne im Rahmen seiner Möglichkeiten seine Wehrhaftigkeit und Selbtsverteidgungsfähigkeit durch Kampfsport trainieren. Darüber hinaus lassen sich anhand einiger herausragender Fälle des Vorgehens der Linksterroristen mögliche Schutzmaßnahmen für konkrete Gefahrensituationen exemplarisch ableiten.
Fälle der „Hammerbande“
Die Bande verwüstete die Wohnung des Leipziger Fussballfunktionärs Silvio R. in dessen Abwesenheit. An diesem Fall wird die Bedeutung der Sicherung des Hauseigentums durch Schlösser oder Videoüberwachung deutlich. Eine Hausratversicherung kann möglicherweise sinnvoll sein, genauso wie die Änderung des Klingelschild an der Wohnungstür, obwohl diese Maßnahmen vor allem bei Personen sinnvoll wären, die bereits durch outings oder anderweitig im Visier der Linken stehen. Generell sollte aber jeder Vorsicht bei der Preisgabe von Privatinformationen im Internet und im Alltag walten lassen.
Wegen des Tragens von rechter Szenekleidung wurde ein Kanalarbeiter in Connewitz spontan von Mitgliedern der Gruppe überfallen und dabei schwer verletzt. Die Kollegen des Opfers wurden unter Einsatz von Pfefferspray zurückgehalten. In „Gefahrengebieten“ mit starker Präsenz von linken Subkulturen sollten deshalb keine als rechts oder patriotisch erkennbare Kleidung getragen werden. Falls sich aber der Kontakt mit potentiell gewaltbereiten Linken aus irgendwelche Gründen nicht vermeiden lässt, sollte situational awareness praktiziert werden und sich mit legalen Waffen auf den Notwehrfall vorbereitet werden. Auch ein Zusammenbleiben in der Gruppe kann Angriffe abschrecken oder die Selbstverteidigungskraft verstärken.
Auf dem Rückweg von einer patriotischen Demonstration in Dessau-Rossau kam es zu einem Überfall der Bande auf Demoteilnehmer. Bei Demonstrationen mit der Präsenz einer gewaltbereiten Gegendemonstration sollte deshalb die Anreise nur in der Gruppe erfolgen, da die An- und Abreisen besonders gefährlich sind. Während der Veranstaltungsdauer verhindern die Anwesenheit von Polizisten sowie die große Menschenansammlung meistens gewalttätige Übergriffe, wenn sich aber die Teilnehmer zerstreuen und von den Polizeikräften entfernen, steigt das Risiko von Angriffen durch gewaltbereite Linke, da diese dann mit weniger Gegenwehr zu rechnen haben. Auch sollte jeder Abwägen, ob legale Mittel zur Selbstverteidigung mitgeführt werden, die aber bei Veranstaltungen möglicherweise eine Ordnungswidrigkeit darstellen.
Auch kam es zu mehreren geplanten und vorher eingeübten Überfällen auf Szeneobjekte des NW und einen prominenten Rädelsführer aus diesem Umfeld, sowie zu Überfällen auf Teilnehmer von Veranstaltungen im Ausland. Bei den Überfällen auf die prominente Einzelperson konnte sich der Angegriffene durch konsequente Verteidigung mit adäquater, legaler Bewaffnung und engagiertem Vorgehen gegen die Gruppe erwehren. Dadurch wird erneut der Wert von Kampfsport- und Selbstverteidigungstraining deutlich, sowie der geübte Umgang mit legalen Waffen.
Wegen seiner Skrupellosigkeit und Brutalität erregte der Überfall auf den damaligen Vorsitzenden der JN, Paul Rzehaczek, bundesweites, mediales Aufsehen. Die Linksterroristen verkleideten sich als Polizisten und drangen unter diesem Vorwand in das Haus ihres Opfers ein. Dort fügten sie ihm schwere Körperverletzungen zu und versuchten sogar, ihn mit einem Hammer zu verkrüppeln. Als Abwehrmaßnahme gegen solche krassen Fälle von Gewalteskalationen sind das richtiges Vorgehen bei Hausdurchsuchungen, legale home defence Maßnahmen und der Schutz der eigene Adresse besonders wichtig.
Der zweite Teil des Aufsatzes befasst sich mit legaler Bewaffnung und Selbstverteidigung und wird in Kürze veröffentlicht.