Der JA-„Fight Club“

„AfD Jugend rüstete sich für Straßenkampf“

(Bild.de)

„AfD Jugend lernt bei Schweizer Rechtsextremisten“

(t-online.de)

„Hier prügelt die AfD Jugend“

(Bild.de)

Mit solchen Schlagzeilen berichteten einige große Medienhäuser im Spätsommer letzten Jahres über die Junge Alternative. Ausgelöst wurde das spektakuläre Medienecho aber durch eine relativ unscheinbare Begebenheit. Einige Mitglieder der Jungen Alternative aus Schleswig Holstein und Umgebung hatten sich privat zu einem Boxtraining getroffen, ein Bekannter aus der Schweiz war noch dazugestoßen. Zu Werbezwecken war ein Foto in Kampfpose aufgenommen und mit einem kleinen Bergleitungstext über die einschlägigen social media Kanäle verbreitet worden. Eine positive Resonanz innerhalb der eigenen Internet-Blase wurde durchaus erwartet. Doch das selbst illustre Presseorgane wie die Bild am Ende über die Trainingseinheit berichten würden, konnte wohl keiner ahnen.

Das Bild von wehrhaften, jungen Deutschen muss den Nerv der Zeit getroffen haben. Denn Sportlichkeit und zeitgemäße Außendarstellung sind besonders bei der Werbung um die Jugend unerlässlich. Aber Kampfsporttraining und Selbstverteidigung waren in der öffentlichen Darstellung durch die Presse bisher wenig mit der AfD und ihrer Jugendorganisation in Verbindung gebracht worden. Da aber in den Pressestuben wohl keine besonders einfallsreichen Menschen arbeiten, bemühten die Schreiberlingen dennoch die altbekannte Karikatur von tumben, rechten Schlägern. Damit lassen sich wohl die haltlosen Übertreibungen und grotesken Verzerrungen über angeblicher Militanz und Gewaltbereitschaft erklären.

Kampfsporttraining ist elementar wichtig zur Selbstverteidigung. Leider sind aufgrund der Gewaltbereitschaft von links und durch kriminelle Migranten grundlegende Kenntnisse zur richtigen Gefahrenabwehr und -prävention nötiger denn je. Und so dienten und dienen die Trainingseinheiten ausschließlich dem Erlernen von wirksamen Verteidigungstechniken, wie der JA-Landesvorsitzende aus Schleswig Holstein auf Nachfrage in einem Interview klarstellte. In Hamburg und im Norden herrscht eben ein raues Klima.

Dazu stellt der gemeinsame Sport neben Wanderungen und Kulturaktivitäten eine großartige Möglichkeit zur Gemeinschaftsbildung dar. Denn Schweiß verbindet bekanntlich. Kameradschaft, Fitness und Gemeinschaft sind elementar für den alternativen lifestyle der patriotischen Weltanschauung. Darüber hinaus ist Kampfsport eine effektive Form der Jugendarbeit, da die Mitglieder nicht nur über geteilte Überzeugungen und die bisweilen langweilige Parteiarbeit gebunden werden, sondern so auch ein wenig action erleben.

Das Training in konventionellen Boxstudios kann für viele junge Deutsche aber wegen der übermäßigen Präsenz von Migranten unangenehm sein. Die JA als patriotische Jugendorganisation besetzt hier durch das Angebot von Trainingsmöglichkeiten ohne negative Begleitumstände eine wichtige Lücke. Aber natürlich sind dabei auch patriotische Ausländer willkommen, egal ob aus Albanien oder von befreundeten Organisationen.

Tatsächlich findet durch die gemeinsame Leidenschaft für den Sport Vernetzung und Kameradschaft über Bundes- und Ländergrenzen hinweg statt. Ein Aktivist der patriotischen Vorfeldorganisation „Junge Tat“ aus der Schweiz war zufällig im Spätsommer zu Besuch gewesen und konnte durch die Trainingseinheit hervorragend integriert werden. Ebenfalls nehmen an den Trainingseinheiten auch regelmäßig Aktivisten der regionalen IB-Gliederungen teil. Und sportliche Herausforderungen mit anderen JA Landesverbänden sind bereits geplant. So wird nur einmal mehr die verbindende Wirkung von gemeinsamen Sportsgeist deutlich.

Das genaue Gegenteil konnte man als Reaktion auf die reißerische Berichterstattung im Internet erleben. Auf Twitter reagierten linke Konten mit Gewaltfantasien und peinlicher Selbstüberschätzung. Diese fanden wie üblich keinerlei Erwähnung in der Presse. Schließt man aber von der Selbstdarstellung der Internetpräsenzen solcher Nutzer, täten auch sie gut daran, weniger Zeit am Bildschirm zu verbringen und mehr Zeit in körperliche Ertüchtigung zu stecken. Aber es gab auch positive Erwähnungen durch patriotische Vorfeldaktivisten und Verlage.

Abschließend lässt sich sagen, dass Kampfsport- und Selbstverteidigungstrainings der richtige Weg für die JA sind. Zusammen mit Basisaktivismus und einer modernen, zielgruppenorientierten Ansprache lassen sich so junge Leute hervorragend für die Sache gewinnen. Der Erfolg wird bestätigt durch zahlreiche neue Interessenten und Mitglieder seit der medialen Berichterstattung. Gewissermaßen kann damit der holsteinische Landesverband eine Vorbildduktion für andere Landesverbände einnehmen. In Zukunft sind vielleicht sogar eines Tages JA-interne Kampfsportturniere für einen kameradschaftlichen Wettbewerb denkbar. Natürlich ist auch die mediale Aufbereitung mit zeitgenössischer Musik, ansprechenden Texten und Verbreitung über social media wichtig. Die erste Regel lautet also: man spricht über den Fight Club.

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