Im Alltag, genauso wie in der Politik, ist ein treffender Sprachgebrauch von großer Bedeutung, da sonst Verwirrung und Unklarheit entstehen. Konkrete Phänomene sollten deshalb immer bei ihrem richtigen Namen genannt werden und nicht, egal in welcher Form, ideologisch verzerrt werden. Daher ist es wichtig zu betonen, dass sowohl die staatlich geduldete und teilweise unterstütze Antifa, sowie auch die vom System propagierte „woke“ Ideologie, ganz klar links und marxistisch ausgerichtet sind, und es sich dabei nicht um „rotlackierte Faschisten“, „Nazis wie die SA“ oder dergleichen handelt.
Kategorie: Geschichte
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Heute vor 71 Jahren, am 17. Juni 1953, fand der Volks- und Arbeiteraufstand in der DDR statt. Die Wut der Protestler richtete sich gegen die sozialistische Unterdrückung und die kommunistische Fremdherrschaft durch Sowjetrussland. Im ganzen Staatsgebiet der DDR fanden Streiks und Massendemonstrationen mit hunderttausenden von Teilnehmern statt. Durch den Einsatz sowjetischer Militäreinheiten wurden die Proteste blutig niedergeschlagen, insgesamt gab es mehr als 50 Opfer unter den Protestierenden und ebenso einige Tote bei den Sicherheitsbehörden, möglicherweise auch erheblich mehr. Dem Volksaufstand in der DDR wird zwar auch mit offiziellen Veranstaltungen in der Bundesrepublik gedacht, jedoch kann das Gedenken eines Systems, in dem die SED-Rechtsnachfolge-Partei in den Parlamenten sitzt, nicht überzeugend wirken.
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„Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle“
Otto von Bismarck
Nur vereint kann Deutschland stark und frei sein. Deshalb sind alle Bestrebungen, Deutsche gegen Deutsche auszuspielen, oder Teile vom Ganzen abzuspalten, aufs Schärfste zu verurteilen. In der Bevölkerung wird zwar die Identifikation mit dem deutschen Einheitsstaat mittlerweile als etwas selbstverständliches betrachtet, aber darüber gerät leicht in Vergessenheit, das gerade diese Einheit das Endergebnis eines langwierigen und mühseligen historischen Prozesses war.
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Ein wesentlicher Bestandteil der Kultur und des Geisteslebens eines Volkes ist seine Religion. Obwohl die Religiosität der Bevölkerung über Ländergrenzen hinweg im westlichen Abendland kontinuierlich zurückgeht, ist das Christentum auch weiterhin die historische gewachsene Religion und ein Teil des authentischen Sein-Zugriffs der europäischen Völker. Allerdings wird innerhalb der Rechten die gegenwärtige Misere vielfach auch dem christlichen Glauben angelastet. Die Christianisierung Europas vollzog sich allerdings organisch als eine kontinuierliche Fortsetzung des klassischen Erbes des europäischen Altertums und als kulturelle Höherentwicklung. Deshalb ist der christliche Glaube nicht nur geschichtlich nicht von Deutschland und Europa zu trennen, sondern nimmt auch in der Gegenwart einen wichtigen Platz als lebendiger Bestandteil im Geisteslebens der Deutschen Kultur ein.
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In diesen Tagen mobilisieren die Bauern im gesamten bundesdeutschen Raum den Protest gegen die herrschende Ampelregierung. Obwohl dem Bauernstand das Vorurteil von Trägheit und Behäbigkeit in politischen Angelegenheiten anhaftet, besitzt der organisierte Protest der Bauernschaft in Deutschland historische Vorläufer. Schon im Mittelalter wehrten sich die Bauern unter ihrem Anführer Florian Geyer im Mittel- und süddeutschen Raum gegen feudale Ausbeutung und Unterdrückung. Und vor etwa 100 Jahren organisierten sich in Schleswig Holstein und ganz Norddeutschland Bauern, um gegen die Politik der Weimarer Republik Widerstand zu leisten.
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Vor genau 100 Jahren, am 26. Mai 1923, wurde Albert Leo Schlageter von französischen Besatzungssoldaten auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf erschossen. Von offizieller Seite wurden zu diesem Jahrestag keinerlei Feierlichkeiten abgehalten, deshalb obliegt es er patriotischen Opposition, an diesen deutschen Kämpfer zu erinnern.