Dass Ende der Ära woke

Eine neue Tendenz im Zeitgeist bahnt sich an, und zwar das Ende der omnipräsenten, progressiven Ideologie. Seit Jahrzehnten wurde der Westen von einer linksliberalen, kulturmarxistischen Ideologie beherrscht, gefördert durch globalistische Machteliten, die sich in den letzten Jahren in absurdeste Formen gesteigert hat. Aber gegen diese Entwicklung regt sich schon länger ein latenter Widerstand, sowohl bewusst von patriotischer und konservativer Seite gefördert als auch unbewusst durch den Unwillen der sogenannten „schweigende Mehrheit“.

Unzufriedenheit und Widerstandsgeist gegen „woke“ entladen sich gerade vor unseren Augen, auch noch verstärkt durch die zunehmenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen, die durch das ideologisch verordnete Programm herbeigerufen wurden. Im Rahmen dieser Wende schwingen auch gesellschaftlich bedeutsame Akteure mit um, ganz entgegen des vor wenigen Jahren noch großspurig angekündigten great reset von Klaus Schwab und seinem WEF.

Prominente Kritiker des Programms der Globalisten

Allen voran sticht der Superreiche Elon Musk und sein Engagement mit kritischen Äußerungen auf der Plattform X heraus. Musk selbst hat in den letzten Jahren einen ideologischen Wandel durchgemacht und scheint sich als relativ junger Neureicher eine weltanschauliche Unabhängigkeit bewahrt zuhaben, die auch offen für unorthodoxe Positionen ist. Aber auch die erneute Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der vereinigten Staaten, die von den vorherrschenden Ideologieproduzenten in den Massenmedien fast resigniert zur Kenntnisse genommen wird, bedeutet einen ideologischen Paradigmenwechsel nicht nur in der einfachen Bevölkerung, sondern auch in den höchsten Etagen der Reichen und Mächtigen.

Auch das Einschwenken nach rechts von reichweitenstarken Internetpersönlichkeiten wie Andrew Tate oder aktuell das versuchte rebranding von Mark Zuckerbergs meta-Konzern als „free speech“-Plattform zeugen von diesem Trend. Anstelle von Multikulti, Feminismus und Kulturmarxismus wird in der Öffentlichkeit Einwanderungskritik, die Forderung nach freier Meinungsäußerung und allgemein das Poltern gegen linke Sozialtheorien immer lauter. Linke Journalisten, Politiker und influencer stehen scheinbar immer mehr auf verlorenem Posten und sind starken verbalen Anfeindungen ausgesetzt, das trotzige Festhalten an ihren Standpunkten wirkt wie ein Zeichen ideologischer Erstarrung.

Tatsächlich findet eine gewisse Normalisierung patriotischer und konservativer Positionen statt, dem das System und sein Establishment scheinbar wenig entgegenzusetzen haben. Bei über 20% an prognostizierten Stimmen für die AfD be der nächsten Bundestagswahl und vergleichbaren Trends in den übrigen westlichen Ländern mag dies auch nicht verwundern. Was viele nüchterne Beobachter schon seit Jahren als „Ende des Globalismus“ oder als „Nationalen Populismus“ bezeichnet haben nimmt jetzt im konkreten Alltagsleben der Bevölkerung Gestalt an.

Echte Wende?

Da weite Teile der Bevölkerung zwar gegen die offensichtlichen Missstände opponieren, haben Kritiker und Oppositionelle zur Zeit Hochkonjunktur. Jedoch vertreten einige von ihnen Positionen, die zwar teilweise richtige und wichtige Bereiche treffen, aber nicht zur Tiefe der eigentlichen Probleme vorstoßen. Die andauernde Polemisierung gegen „Rassismus“ und „Nationalismus“ sitzt so tief, das es Teilen der Opposition leichter fällt, sich dieser Stigmatisierung zu beugen und Themen wie Remigration und Demographie nicht zu behandeln, um dadurch an Popularität zu gewinnen. So äußerte etwa Elon Musk zwar wiederholt Kritik an der Politik der unzureichenden Grenzkontrollen der USA, vertrat aber weiter die These, legale Einwanderung aus nichtwestlichen Ländern sei weiterhin notwendig um wirtschaftlich mit China konkurrieren zu können. Damit wird das eigentlich bedeutsame Thema, der Erhalt der Völker der westlichen Nationalstaaten, allerdings verfehlt.

Die teilweise Akzeptanz solcher „rechter“ Themen durch das politische System des Westens und seine meinungsbildenden Organe, zu Beobachten etwa durch den Rückgang der offensiven Regenbogen-Propaganda einiger multinationaler Konzerne und Investoren, lässt auch die Vermutung aufkommen, dass der authentische Widerstand durch den Versuch gefährdet wird, die Opposition einzuhegen und in für das System akzeptable Bahnen zu lenken. Anstelle von wirklicher nationaler Politik sollen Scheinlösungen umgesetzt werden, wie die weiter anhaltende Massenmigration auf „legalem“ Wege oder keiner durchgreifenden Maßnahmen gegen die transatlantischen Verfilzungen der Altparteien und ihrer entsprechenden Stiftungen.

Das System ist durchaus in der Lage, pragmatisch mit seiner ideologischen Ausrichtung umzugehen. Das Kernthema und der Lackmustest, ob rechte Akteure tatsächlich authentisch oppositionell gesinnt sind, bleibt weiterhin die Frage nach Volk und Nation. Diese Anliegen sind auch deshalb von elementarer Bedeutung, da die Krise des Systems nur unter Berücksichtigung dieser Faktoren behoben werden kann, also durch Remigration. Nur so kann das Ende der woken Ära auch wirklich im Übergang zu einer Zukunft der freien Völker münden.

Nachgeben der Opposition

Die AfD als Hauptstruktur der deutschen, patriotischen Bewegung profitiert von dieser allgemeinen Tendenz, lässt aber gleichzeitig weltanschaulich nach. Gerade wurde mit großer Mehrheit die Abgliederung und Neugründung der als „zu radikal“ markierten Jugendorganisation beschlossen, und die in der Partei und Bevölkerung beliebte Kanzlerkandidatin Alice Weidel bezeichnete ihre Partei als „libertär-konservativ“, gepaart mit historisch fragwürdigen Behauptungen über die politische Ausrichtung der NS-Bewegung. Diese Abgrenzung soll wohl dem Gewinn von Sympathien dienen, allerdings wird durch solche Äußerungen nur das antideutsche Schuldnarrativ weiter bestärkt.

Die AfD steht also vor der Gefahr der programmatischen und ideologischen Verflachung, der sogenannten „Melonisierung“. Zwar wird die allgemeine Stimmung gegen woke mitgetragen, aber gleichzeitig erfolgt bei wesentlichen Fragen keine klare Positionierung. Deshalb ist es wichtig, dass der gegenwärtige Kulturumschwung und das mobilisierbare Potenzial nicht in vielleicht kurzfristig populären, aber langfristig nicht wirkungsvollen Pseudolösungen oder schlimmstenfalls nur in parlamentarischer Selbstbereicherung verpufft. Sonst tritt an die Stelle eines tatsächlichen Wandels aus nationaler Sicht, wie einer Politik der Remigration, nur die Weiterführung der bestehenden Entwicklungen unter anderer Flagge, also die fortgesetzte Fremdherrschaft durch globalistische Finanzkreise und Ersetzungsmigration aus der dritten Welt.

Was muss geschehen

Was wollen Nationale von einer AfD unter der Ägide Weidels und was kann von ihr erwartet werden? Es gilt, sowohl in der Partei als auch außerhalb meinungsstark Stellung zu beziehen und die Unterstützung sowie den Einsatz an die Erfüllung dieser Erwartungen zu knüpfen. Wenn die weltanschaulich Gefestigten in der AfD nur ein weiteres Lager unter vielen sind und nicht automatisch mit Kooperationen und Wohlwollen rechnen können, muss diese Situation akzeptiert und entsprechend im eigenen Interesse gehandelt werden.

Die Organisation als Partei und der erfolgreiche Einzug in die Parlamente ist notwendig für die Wende, aber Wahlerfolge müssen nicht notwendig als Selbstläufer die allgemeine, politische Lage verbessern, wenn keine verlässlichen Entscheidungsträger in den verantwortlichen Positionen sitzen. Jedoch bietet die gegenwärtige kulturelle Trendwende eine historische Möglichkeit, sowohl die Meinung der Bevölkerung weiter in die richtige Richtung zu lenken als auch durch den politisch-parlamentarischen Erfolg von Oppositionsparteien bereits große Fortschritte zu erzielen.

Auch auf eher moderat-konservativen Positionen aufbauend können langfristig über Jahre wirkliche politische Veränderungen stattfinden, denn selbst eine bloße Verhinderung weiterer illegaler Massenmigration etwa würde den Überfremdungs- und Entnationalisierungsprozess erheblich verzögern, was bereits ein erster Schritt in Richtung Remigration und Erholung der demographischen Verhältnisse sein könnte. Die weitere stückweise Verschiebung des Meinungsspektrums nach rechts und die Etablierung außerparlamentarischer Strukturen wäre so ebenfalls erleichtert. Außerdem kann sich eine Partei programmatisch von eher moderater Ausrichtung stetig hin zu den wirklichen Zielen patriotischer und nationaler Politik entwickeln. Ein Beispiel dafür bietet die kontinuierliche Bewegung nach rechts der österreichischen FPÖ, die durch Durchhaltevermögen und Ausdauer auch durch Phasen liberaler Konjunktur stattfinden konnte.