Keine Macht den Drogen

Seit dem 01. April diesen Jahres ist der Anbau, Verkauf sowie Konsum von Cannabis in gewissen Grenzen in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr strafbar. Diese Zäsur in der Legalisierung von Drogenkonsum steht damit in starkem Kontrast zu der Politik der Ampelregierung, die bisher eher mit Verboten und Vorschriften von sich reden lassen hat. Aus patriotischer Sicht ist zwar ein mehr an Freiheit und Eigenverantwortung grundsätzlich zu begrüßen. Jedoch wird diese Freiheit hier auf die Einnahme einer schädlichen Substanz ausgeweitet. Deshalb stellt sich für die patriotische Opposition die Frage, wie zu dieser Gesetzesänderung Stellung bezogen werden sollte.

Drogenkonsum ist für Patrioten in jedweder Hinsicht abzulehnen. Drogen wirken gesundheitsschädigend und beflügeln Eskapismus und erzeugen damit charakterliche Schwäche, mit den notwendigen Härten des Daseins umzugehen zu lernen. Je nach Substanz erzeugen Drogen auch einen unnatürlichen Rausch, der eine gesunde, körperliche Gefühls- und Hormonreaktion aus der Bahn werfen kann. Im konkreten Fall von Cannabis wäre die einzige Ausnahme für einen akzeptablen Gebrauch die äußerst seltene medikamentöse Verwendung in medizinischen Sonderfällen.

Anstelle von Drogen sollten ein gesunder Lebenswandel, Sport und Aktivismus dieselben Triebe ansprechen, aufgrund derer Drogen konsumiert werden, wie der geile Berauschungszustand oder das „Abschalten“ des Verstandes während intensiver Gefühlserfahrung. Auch die vom Cannabiskonsum erwarteter „Entspannung“ kann auf natürlichem Wege durch Wandern, Lesen oder auch Beten erlangt werden. Im Gegensatz zu Drogen lässt sich aber auf diese Weise ein gesundes und ausgewogenes Lebensgefühl erreichen, ohne negative Begleiterscheinungen.

Über Sport und Aktivismus lassen sich dieselben Triebe auch gleichzeitig produktiv kanalisieren und in die Richtung der Ideale der patriotischen, nationalen Weltanschauung entwickeln. Deshalb sollte der Drogenkonsum der politischen Linken und ihrer pathologischen Affinität und Romantisierung gesellschaftlicher Defekte überlassen werden. Darüber hinaus kann dasselbe auch über den übermäßiger Genuss von legalen Rauschmitteln wie Alkohol und Zigaretten gesagt werden.

Die Legalisierung zuvor verbotener Substanzen wird aber von manchen Teilen des rechten Spektrums begrüßt. Denn der Gebrauch von Drogen oder in diesem Fall von Cannabis stünde auch ohne Legalisierung mit wenigen Problemen jedem offen, der über die richtigen „Kontakte“ verfüge.

Die Eigenverantwortliche Entscheidung sei damit eine Art Selektionsmechanismus, die den ohnehin willensschwachen und charakterlich untauglichen Individuen nur noch mehr schade, die Übrigen aber nicht gefährde. Auch böte die Legalisierung ähnlich wie im Falle von Prostitution dem Staat mehr Möglichkeiten zur Kontrolle und damit dem Schutz sowohl von Konsument und Anbieter.

Allerdings wäre die Kontrolle des Drogenhandels bei konsequentem Durchgreifen gegen Dealer und Erzeuger aber sehr wohl möglich. Ähnlich wie in anderen Bereichen des politischen Versagens des bundesdeutschen Regierungskartells, wie zB. der verfehlten Einwanderungspolitik, fehlt im Moment einzig der politische Wille zur wirkungsvollen Veränderung. Mit einem Bruchteil der nachrichtendienstlichen und juristischen Anstrengungen etwa des „Kampfes gegen rechts“ ließe sich der Drogensumpf in Deutschland in kürzester Zeit trockenlegen, besonders im Einklang mit einer patriotischen Politik der Remigration und sicheren Grenzen.

Der „sozialdarwinistische“ Ansatz dagegen blendet die Tatsache aus, dass die am meisten gefährdeten Mitglieder der Gesellschaft, die leicht zu verführende Jugend, aufgrund ihrer Unreife eigentlich besonderen Schutzes bedürfen würden und nicht der Propagierung eines hedonistisch verantwortungslosen Lebensstils gepaart mit dem erleichtertem Zugang zu schädlichen Substanzen. Soziale Dynamiken wie Konformitätsdruck und Gruppenzwang oder schlicht Unerfahrenheit überlagern die eigenverantwortliche Entscheidung häufig auch bei Menschen, die im Erwachsenenalter zu wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft werden könnten. Gerade hier wäre ein starker Staat gefordert, um diese Umtriebe zu beenden und nicht auch noch zu befördern.

Junge Menschen sind in der Gegenwart auch deshalb besonders anfällig für Drogenkonsum, da die liberal-materialistische Weltanschauung keinerlei Orientierungsmöglichkeiten oder tiefere Sinnstiftung bieten kann, außer der sinnlichen Berauschung und dem letztlich bedeutungslosen Streben nach der Anhäufung immer mehr materieller Güter.

Ein solches inhaltsloses Leben, in dem aufgrund der wirtschaftlichen Talfahrt auch die Hoffnung auf eine immerhin materiell gut gestellte Existenz, wie noch für die Generation der Babyboomer, immer weiter schwindet, treibt viele junge Menschen in den Eskapismus und aus Langeweile in den Hedonismus mit Drogen oder Videospielen. Die patriotische, nationale Weltanschauung liefert dagegen Ideale und eine Richtung im Leben, die in der Gemeinschaft, im Aktivismus und im alternativen lifestyle der patriotischen Opposition verwirklicht werden können.

Bei der Cannabislegalisierung handelt es sich auch mutmaßlich um einen Kontrollmechanismus des politischen Systems. Die Bevölkerung soll körperlich geschwächt und berauscht werden, um nicht mehr opponieren zu können und leichter gefügig gemacht zu werden gegen die Ersetzungsmigration und den immer repressiver agierenden Staatsapparat. Eine ähnliche Entwicklung schilderte schon Aldous Huxley in seiner Dystopie „Brave new world“.

Das Klischee vom faulen, unmotivierten Kiffer spiegelt eine tatsächliche Tendenz in der Wirklichkeit wieder, die der herrschenden Schicht in der Bundesrepublik sicher nicht gefährlich werden würde, besonders aus der Abhängigkeitsrolle heraus mit dem Staat als „Dealer“. Wie oben geschildert, ist dies gerade für junge Menschen besonders gefährlich, die wiederum durch den erleichterten Zugang zu Drogen so quasi sediert werden würden und nicht aufgrund ihrer besonderen Vitalität und Offenheit für nonkonforme Positionen als potentiell oppositionelle Kraft eine Gefahr für das bundesrepublikanische System darstellen können.

Deshalb sollte auch die AfD die Forderung nach dem Verbot von Drogen und anderen schädlichen Substanzen zum Wohle der Allgemeinheit und besonders von anfälligen Gruppen offensiv fordern und bei der Übernahme von Regierungsverantwortung auch konsequent umsetzen. Und die Angehörigen der Junge Alternative sollten durch vorbildliche Haltung und gesunde Lebensführung einen attraktiven Gegenpol zur degenerierten, wohlstandsverwahrlosten BRD-Jugend, Shisha-Bar Migranten und Keta-und-Krawall Antifas darstellen.

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