Rücken für Krah

Aktuell wird durch die mediale Berichterstattung und mit einem Ermittlungsverfahren gegen einen seiner Mitarbeiter Stimmung gegen den Spitzenkandidaten der AfD für die Europawahl gemacht. Die behaupteten Vorwürfe sind bisher aber unbestätigt und wohl politisch motiviert. Durch die schlechte Presse über Maximilian Krah sollen die Wahlentscheidungen im Juni negativ beeinflusst werden und so der Siegeszug der AfD in Umfrageprognosen und besonders bei der Jugend ausgebremst werden. Begleitet wird dieser beabsichtigte Rufmord aber auch von einem parteiinternen Versuch des liberalen Lagers, gegen einen weltanschaulich gefestigten und populären Funktionär vorzugehen. Um diesem doppelten Angriff erfolgreich standzuhalten, sind Rückhalt und Zusammenhalt das Gebot der Stunde.

Die bisherigen Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter Maximilian Krahs stehen genau wie die Berichte über das „Geheimtreffen“ von Potsdam, die Staatsdemos „gegen rechts“ und das Ermittlungsverfahren gegen Björn Höcke in einer Reihe von zwischen Medien und Justiz verzahnten Bemühungen, den Erfolg der AfD bei der Bevölkerung zu schwächen und sind zeitlich vor der wichtigen Europawahl getaktet. Die behauptete außenpolitische Beeinflussung des betreffenden Mitarbeiters durch chinesische Interessengruppen sind aber bisher nicht stichhaltig belegt und wären bei nur einem Mitarbeiter auch bestenfalls fragwürdig. Das gerade solche Anschuldigungen auch von den transatlantisch gelenkten Altparteien zu hören sind, ist grotesk. Aber gerade in Anbetracht solcher schwerwiegenden Vorwürfe blieb die Unterstützung durch den jetzigen Bundesvorstand der Partei effektiv aus, und es wurde dieser Anlass sogar unverhohlen zum Ausbooten Krahs von der weiteren Teilnahme am EU Wahlkampf durch die eigene Parteiführung genutzt.

Krah ist sehr populär. Diese Beliebtheit ist seinem Charisma und seinem versierten Umgang mit dem Internet und social media geschuldet, wie das kürzliche Interview mit Thilo Jung anschaulich zeigt. Hier drängt sich der Vergleich mit dem ehemaligen US Präsidenten Donald Trump geradezu auf. Im Gegensatz zu diesem scheint Krah aber auch weltanschaulich gefestigt und gebildet zu sein, wovon seine Promotion und sein im letzten Jahr im Antaios Verlag veröffentlichtes Manifest einer rechten Politik zeugt. Dennoch ist er ein Charakter mit Ecken und Kanten. Im Fall des im Raum stehenden JA Verbotsverfahrens kamen von Seiten Krahs trotz anfänglicher Solidarität auch widersprüchliche Signale, wodurch wieder einmal deutlich wurde, wie wichtig das Einbringen der JA auch in der Mutterpartei ist, um selber politisches Gewicht zu erlangen und so die Abhängigkeit von Fürsprechern zu überwinden.

Dennoch ist Maximilian Krah im Moment einer der fähigsten und gefestigten Politiker der patriotischen Opposition, der dazu auch noch nicht durch öffentlichkeitswirksame Distanzierungen von sich reden lassen hat. Ein zukünftiges AfD-regiertes Deutschland unter seiner Ägide böte mit Sicherheit eine Vielzahl von Möglichkeiten, Politik im nationalen und patriotischen Sinne zu gestalten und die Umsetzung des patriotischen Minimalkonsens zu erreichen. Denn potentiell ist Krah ein Kandidat für das ganze Volk und überregional bekannt und aufgrund seines Auftretens auch für die Befindlichkeiten der westdeutschen Wähler attraktiv. Gerade deshalb stellt er aber sowohl für die derzeit amtierenden Altparteien, als auch für den liberalen Teil der Partei eine Gefahr dar, da beide sich in ihrer derzeitige Machtposition bedroht sehen müssen. Die gezielten Angriffe durch Medien und Justiz verdeutlichen, wie sehr die Etablierten Krah als eine Bedrohung wahrnehmen, während das gleichzeitige Ausbleiben solcher konzentrierten Angriffe auf den liberalen Parteiflügel dessen oppositionelles Potenzial sehr in Frage stellt.

Daher sollte die Junge Alternative als aktive Parteijugend diese Gelegenheit nutzen, sowohl Solidarität gegen die Anwürfe von außen als auch gegen die parteiinternen Intrigen zu zeigen und durch aktives Einbringen in den anlaufenden EU-Wahlkampf trotz der aktuellen Widrigkeiten für unseren Spitzenkandidaten ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.