Die patriotische Bewegung in Deutschland kennt viele verschiedene Ausprägungen: Es gibt Konservative, Nationale oder Patriotisch-freiheitliche, um nur einige zu nennen, doch trotz aller Unterschiede lässt sich ein gemeinsamer Nenner herauskristallisieren: Die Sicherung des Fortbestands des deutschen Volkes. Dahinter stehen alle weltanschaulichen Differenzen zurück.
Unterschiedliche Strömungen in der Rechten
Auch in der AfD als Herzstück der patriotischen Bewegung sind diese Unterschiede abgebildet. In der Partei und darüber hinaus sind die Anhänger ganz unterschiedlicher Ideen versammelt, die sich in Hinblick auf Außenpolitik, Wirtschaft, Religion, das Menschenbild und einige andere Bereiche zum Teil gravierend voneinander unterscheiden. Doch auch hier ist aber der gemeinsame Grundkonsens der Erhalt der ethnokulturellen Identität des deutschen Volkes.
Im Hinblick auf die Größe dieses anvisierten Ziels müssen alle übrigen Differenzen zurücktreten, auch wenn die verschiedenen Ansichten Potential für Konflikte und Spaltung in sich bergen. Doch die genauen Details über die Umsetzung dieser unterschiedlichen Ansichten werden sich später klären lassen, nachdem die gemeinsame Aufgabe gelöst worden ist. Das große Ziel kann nämlich nur durch die gemeinsamen Bemühungen aller verschiedenen Strömungen erreicht werden. Für einen Konkurrenzkampf zwischen den Anhängern verschiedener, patriotischer Ideen besteht in der gegenwärtigen Lage nicht genug mobilisierbares Potenzial. So würde eine unnötige Spaltung nur dem politischen Gegner nützen, der die verschiedenen Lager gegeneinander ausspielen kann und so die Kraft zum erfolgreichen Widerstand verpuffen ließe.
Zusammenwirken aller Kräfte
Da die AfD als Partei eine Volksbewegung mit verschiedenen Strömungen ist, kann sich in ihr auch keine einheitliche Weltanschauung oder Ideologie herausbilden, ohne die Synergieeffekte der Lager-übergreifenden Zusammenarbeit zu gefährden. Aber über den gemeinsamen Konsens hinaus werden sich die besten Überzeugungen langfristig durch den Wettbewerb der Ideen durchsetzten. Wenn aber in der Partei die Anhänger von rivalisierenden Ansichten den Vorrang gegenüber anderen erringen sollten, muss dem um der gemeinsamen Sache willen, auch von den Unterlegenen, stattgegeben werden, da sonst eine innere Spaltung droht. Die wichtigsten Machtpositionen sind dabei die Führungspersonen und Repräsentationsfiguren der Partei, für die die Kandidaten deshalb auch die menschliche Größe mitbringen sollten, um die verschiedenen Strömungen zu einer schlagkräftigen Bewegung vereinen zu können.
Das gemeinsame Ziel ist deshalb so wichtig, da ohne die Weiterexistenz des deutschen Volkes alle übrigen Bereiche der Politik bedeutungslos werden würden. Deutsche Kultur, Traditionen und Religion können nur vom Deutschen Volk fortgeführt werden. Und in einer multikulturellen Dystopie wären wirtschaftliche Fragestellungen nach dem mehr oder weniger staatlichem Eingreifen belanglos, ebenso wie die konkrete Form des staatlichen Ordnungsprinzips.
Ausschlusskriterien von der gemeinsamen Ambition
Die einzigen Ausschlusskriterien von dieser gemeinschaftlichen Ambition sollten schlechte optics, wie anachronistische historische Bezüge, larp oder rumkraken sein. Außerdem können unkooperative Charaktere das Erreichen der politischen Zielsetzung erschweren. Ein Bekenntnis zur bundesdeutschen Rechtsordnung und dem Grundgesetz sind ebenso eine Selbstverständlichkeit.
Darüber hinaus sollten alle von dem Streben nach der Verwirklichung dieser Minimalforderung als ausgeschlossen betrachtet werden, die die Forderung nach dem Erhalt des deutschen Volkes durch Anbiederung an das Establishment und irrige Auffassungen von Volks- und Staatsangehörigkeit verwässern. Das ist vor allem noch im liberalen Teil der AfD der Fall. Durch so eine Anbiederung an den gegenwärtig herrschenden Mainstream ließe sich zwar kurzfristig Sympathie gewinnen, allerdings nur auf Kosten der langfristigen Umsetzung der politischen Ambitionen. Denn die antideutsche Politik des Systems ist zu keinem Kompromiss bereit. Deshalb lässt sich der Erhalt des Deutschen Volkes nur durch die konsequente Forderung nach Remigration und einer pro-natalistischen Politik erreichen.